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Deutschland-Sachsen: 19-Jähriger Iraker Kamal K. (19) brutal ermordet

بتاريخ : 2010-10-31 الساعة : 16:29:13

التصنيف : مختصــرات الأخبــار     عدد القراء : 850

Sachsen: 19-Jähriger Iraker Kamal K. (19) brutal ermordet – Mutmaßlich gefasster Täter ist wegen rechtsradikal-motivierten Tat vorbestraft

ZMD ruft zur Solidarität mit der Familie des Leipziger Mordopfer auf und appelliert: „Zügig und lückenlos über die Hindergründe des Mordes die Öffentlichkeit aufzuklären“

Innerhalb von zwei Jahren wurde in Sachsen zum zweiten Mal ein ausländischer Bürger brutal ermordet. Wie erst jetzt bekannt wurde ist in der Nacht vom letzten Samstag auf Sonntag ein 19-Jähriger Iraker Kamal K. (19) von zwei Angreifern niedergestochen worden als er einem Überfallopfer zu Hilfe kam. Er erlag kurz darauf im Krankenhaus seinen Verletzungen. Einer mutmaßlichen Täter Daniel K. (28), die von der Freundin des Opfers identifiziert und von der Polizei gefasst wurden, ist wegen rechtsradikal-motivierten Straftat vorbestraft und er hatten in der Tatnacht Pullover mit der Inschrift „„Kick off Antifascism“ an. Der andere Markus E. (32) ist ebenfalls vorbestraft, unter anderem wegen Körperverletzung und Vergewaltigung. ist erst vor zwei Wochen aus der Haft entlassen worden. Der Verdacht, es könne sich bei diesem Mord erneut um eine rassistisch motivierten Mord - nach dem Mord an Marwa E-Sherbiny vor knapp einem Jahr in Dresden - drängt sich auf.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland rief heute in Köln in einer ersten Stellungnahme zur Solidarität mit dem Opfern und der Familie auf und an der Beerdigungsfeier in Leipzig diesen Montag (13.45 Uhr/Nordfriedhof) teilzunehmen, um „ Unsere Mitgefühlt und Anteilnahme gilt der Familie des Opfers “,sagte der ZMD-Vorsitzenden Aiman Mazyek und appelliert zugleich an Polizei und Justiz „zügig und lückenlos über die Hindergründe des Mordes die Öffentlichkeit aufzuklären“. Ob Daniel K. und Markus E. das Buch von Thilo Sarrazin gelesen haben oder bekannte ausländerfeindliche Blogs wie PI lesen konnte bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt werden.

Nach Recherchen der « Aachener Nachrichten» war der gebürtige Leipziger Daniel über Jahre in der rechten Szene im Raum Aachen und Mönchengladbach aktiv, bevor er aufgrund Verurteilungen eine Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Waldheim absitzen musste. Als er noch Mitglied der Neonazi-Gruppierung «Kameradschaft Aachener Land» (KAL) war, nahm er an rechten Aufmärschen teil. 2003 marschierte der damals 21-jährige Daniel K. etwa mit Neonazis durch Mönchengladbach und nahm in Aachen an einer Kundgebung der NPD.

2008 stand K. mit anderen, teilweise sehr bekannten Neonazis auf einer Liste von inhaftierten «Kameraden». Neonazi-Gruppen riefen dazu auf, ihnen Briefe «zu schreiben, um ihnen wenigstens einen kleinen Lichtblick im grauen Knastalltag zu spenden.» Im Mai 2010 wurde K. aus der Haft entlassen.



مصدر الخبر : عربي 21
 
 
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